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Luft ist sauberer
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Luft ist sauberer

In NRW und in unserer Region ist die Luft wieder etwas sauberer geworden. Die Werte für Feinstaub und Stickstoffdioxid sind im letzten Jahr gesunken. Das zeigen vorläufige Daten des Umweltbundesamtes.

Veröffentlicht: Montag, 22.01.2024 10:09

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In der Region gibt es fünf Mess-Stationen, in Münster, Osnabrück und Lingen. Zwei davon stehen an großen Straßen, in Osnabrück am Schlosswall und in Münster an der Weseler Straße. An solchen Stellen entsteht besonders viel schädliches Stickstoff-Dioxid, produziert von Benzin- und die Dieselmotoren. Außerdem checken die Messgeräte den Feinstaub. Das sind kleinste Partikel, die tief in die Lunge eindringen. Sie kommen aus dem Auspuff, vom Reifen-Abrieb, aus Heizungsanlagen oder der Industrie.

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Grenzwerte eingehalten

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An den Messpunkten in der Region lag der Schadstoffgehalt im vergangenen Jahr wieder deutlich unterhalb der Grenzwerte für die Europäische Union. Das zeigen die Daten des Umweltbundesamtes. Sie sind vorläufig, da sie in Kürze noch um einige wenige Daten ergänzt werden.

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Gefahr für die Gesundheit

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Stickstoffdioxid und Feinstaub reizen die Atemwege. Wer regelmäßig zu viel davon einatmet, hat ein höheres Risiko für Asthma, Lungenkrebs oder einen Herzinfarkt, sagt der Lungenfacharzt und Umweltmediziner Dr. Christoph Stolpe aus Ibbenbüren:

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Dr. Christoph Stolpe, Ibbenbüren„Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch Feinstaub“
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Die Belastung durch Feinstaub und Stickstoffdioxid nimmt in der Region seit Jahren ab. Das liegt daran, dass moderne Benziner und Diesel weniger Schadstoffe ausstoßen. Außerdem haben die Städte Münster und Osnabrück einiges getan. Sie haben beispielsweise Umweltzonen eingerichtet, Elektrobusse angeschafft und den Verkehr umgelenkt.

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Strengere Grenzwerte gefordert

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Die Weltgesundheitsorganisation fordert schon länger deutlich strengere Grenzwerte für Stickstoffdioxid und Feinstaub. Die EU berät zurzeit darüber. Umweltmediziner Dr. Christoph Stolpe aus Ibbenbüren findet es richtig, die Grenzwerte zu senken.

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Dr. Christoph Stolpe, Ibbenbüren„Großes Verbesserungspotential“
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Wichtig sei es, die schädlichen Abgase zu reduzieren, auch in mittelgroßen Städten wie Rheine oder Ibbenbüren. Auch in Münster und Osnabrück geht die Arbeit weiter. Denn wenn die neuen Grenzwerte so umgesetzt werden wie von der EU-Kommission vorgeschlagen, würden sie in beiden Städten teilweise überschritten.

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