
Nach einem Großbrand am Montag in Osnabrück Fledder, ist giftiges Löschwasser über ein Klärbecken in die Hase gelangt. Das Löschwasser ist durch Chemikalien belastet und hat in dem Fluss ein Fischsterben ausgelöst.
Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln jetzt in dem Fall. Ersten Erkenntnissen nach, hat ein Mitarbeiter Unkraut mit einem Brenner entfernt. Dabei hat sich wahrscheinlich brennbares Material für die Instandsetzung von Cabrios entzündet. Der Mitarbeiter wurde schwer verletzt und befindet sich im Krankenhaus. Ein weiterer Mitarbeiter wurde bei dem Versuch, Cabrios aus der Werkstatthalle zu fahren, leicht verletzt.
Die Löscharbeiten dauerten bis in die Nacht. Zeitweise sollten die Menschen Fenster und Türen geschlossen halten. Eine kilometerweit zu sehende Rauchsäule stand zeitweise über dem Brandort.
Das Löschwasser wurde mit einem speziellen Tankwagen abgepumpt. Durch einen technischen Defekt ist jedoch ein bisschen Löschwasser durch ein kleines Leck geflossen und in die Hase gelangt. Auf dem Fluss bildet sich Schaum und Experten rechnen mit Schäden für die Pflanzen und Tiere. Ein Fischsterben sei bereits zu beobachten. Die Feuerwehr pumpt jetzt Frischwasser in den Fluss, um die Chemikalien zu verdünnen.