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Lern-Chancen ungleich verteilt
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Lern-Chancen ungleich verteilt

Bildungsmonitor zeigt große Unterschiede von Bundesland zu Bundesland.

Veröffentlicht: Donnerstag, 15.08.2019 15:49

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Oft ist es ein Riesen-Unterschied, wo jemand in der RADIO RST-Region zur Schule oder zur Uni geht oder wo der Ausbildungsbetrieb ist.

Fängt manchmal schon im Kindergarten an und liegt jeweils daran, ob es in NRW ist oder in Niedersachsen.

Das zeigt der aktuelle Bildungsmonitor der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

Ein paar Fakten daraus:

Niedersachsen belegt insgesamt Platz neun unter den sechzehn Bundesländern.

Nordrhein-Westfalen ist Viertletzter.

Grund für die vielen Abweichungen innerhalb Deutschlands ist der Bildungs-Föderalismus.

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Bildung ist Ländersache und Jeder macht sein Ding anders.

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Das fängt damit an, wieviel Geld eine Landesregierung in Bildung steckt - nur mal so: NRW ist da Zweitletzter - und es hört auf mit der Zahl der Ingenieure und Doktoren, die von der Uni kommen.

Alles überall unterschiedlich. Die Experten haben mehr als 90 Bereiche untersucht.

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Unterschiede zwischen NRW und Niedersachsen

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NRW ist "gut" mit vielen Erstsemestern und wenig Ausbildungs-Abbrechern.

In Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik haben die Hochschulen viele Absolventen.

"Schlecht" ist, dass hier zu wenig Lehrer auf zu viele Schüler kommen und zu wenig Dozenten auf zu viele Studenten.

Niedersachsen schafft bei den Ausgaben für Bildung bundesweit immerhin Platz sechs.

"Schlecht" ist Niedersachsen beim Fremdsprachen-Unterricht für Grundschüler und mit seiner Zahl ausländischer Studenten.

Ausbaufähig sind auch die Studienfächer Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik und die Zahl der Absolventen in diesen Fächern.

Hilft nur eins: Genau Hinsehen und Vergleichen.

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