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Leiharbeitsverbot gefordert
© Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten
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Leiharbeitsverbot gefordert

Bundestagsabgeordnete sollen für „Arbeitsschutzkontrollgesetz“ in der Fleischbranche stimmen

Veröffentlicht: Mittwoch, 02.09.2020 09:00

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Werkverträge und Leiharbeit in der Fleischbranche gehören verboten. So sieht das die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten und ruft die Bundestagsabgeordneten aus dem Kreis Steinfurt auf, in Berlin für das geplante Verbot zu stimmen. „Für die überwiegend osteuropäischen Beschäftigten in Subunternehmen sind extreme Arbeitsbelastung, Lohn-Prellerei und Unterbringung in abrissreifen Wohnungen seit Jahren an der Tagesordnung,“ heißt es in einer Mitteilung der NGG.

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NGG: "Schluss mit Wildwest-Methoden!"

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Mit solchen Wildwest-Methoden müsse endlich Schluss sein. Auch im Kreis Steinfurt seien reguläre Stellen dadurch verloren gegangen, dass die Zahl der Schlacht- und Verarbeitungsbetriebe 71 seit 1999 auf heute 30 zurückgegangen sei – ein bundesweiter Trend. Das geplante „Arbeitsschutzkontrollgesetz“ sieht vor, dass ab April nächsten Jahres Leiharbeit in Fleischbetrieben mit mehr als 49 Personen verboten ist.

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