
Leere Innenstädte
Einen leckeren Kaffee trinken, mal wieder nach neuen Schuhen gucken oder einfach mit Freunden und Freundinnen durch die Gassen spazieren: Dabei steht das Klassische Shopping immer seltener im Vordergrund. In den meisten Innenstädten reihen sich die Einkaufsläden an Cafes, Arztpraxen und Drogeriemärkte. Immer öfter tauchen zwischen den vollen Schaufenstern auch leere Hallen auf. Denn das Online-Shopping, große Ketten und die Inflation machen es den kleinen Läden immer schwerer, zu überleben. Viele Menschen finden deshalb: Die Innenstädte verlieren mehr und mehr an Attraktivität.
Veröffentlicht: Dienstag, 07.11.2023 15:58
Immer weniger Menschen stehen zum Shoppen von der Couch auf und fahren in die Stadt. Das stellt die Innenstädte vor erhebliche Herausforderungen - das sagt zumindest Hendrik Welp von der Wirtschaftsförderung EWG in Rheine. Er ist Projektleiter im Bereich City Management und entwirft unterschiedliche Konzepte - alle mit dem Ziel, wieder mehr Leben in die Innenstadt zu bekommen. Er arbeitet daran, dass die Menschen sich wieder wohler in einer attraktiveren Innenstadt fühlen. Wichtig sei dabei, einen multifunktionalen Raum zu schaffen. Das heißt: Viele Sitzmöglichkeiten, mehr grüne Flächen und das ein odere andere Angebot zum Spielen für Kinder. Die Innenstadt wird so zum Erlbebnisraum für Jung und Alt und bietet im Idealfall die Möglichkeit, verschiedene Besorgungen mit kurzen Wegen zu verbinden.