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Lebensgefährlicher Sprung
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Lebensgefährlicher Sprung

Ein 18-Jähriger liegt nach einem Elf-Meter-Sprung in den Dortmund-Ems-Kanal im Krankenhaus. Der junge Mann klagte eine halbe Stunde nach seinem Sprung vom Bogen der Sendener Brücke über starke Rückenschmerzen. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in ein Krankenhaus.

Veröffentlicht: Mittwoch, 26.06.2024 11:54

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Die Wasserschutzpolizei warnt immer wieder vor Sprüngen in den Kanal, vor allem aus großer Höhe. Man wisse nie, was bei dem maximal fünf Meter tiefen Kanal unter der Wasseroberfläche ist. Ein Sprung von einer Brücke sei lebensgefährlich.

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Gefahren schwer einzuschätzen

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Wer in den Kanal springt, denkt oft nicht darüber nach, was dort alles lauert: vom Fahrrad über Treibholz bis hin zu Glasflaschen, die nur halb untergegangen sind. Tödliche Verletzungen oder langwierige, gesundheitliche Folgen drohen, heißt es bei der Wasserschutzpolizei. Hinzu kommt die reine Höhe bei Sprüngen von der Brücke: Da sei die Wasseroberfläche je nach Aufprall schon mal hart wie Beton. Handelt es sich um Eisenbahnbrücken, drohen Gefahren durch Oberleitungen oder gefährliche Stromkabel.

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Auch Schwimmen im Kanal birgt Gefahren

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Wer im Kanal schwimmt, riskiert ebenfalls viel: Wenn Berufsschiffe vorbeifahren, besteht die Gefahr, in den Sog zu geraten, unter das Schiff gezogen zu werden und zu ertrinken. Außerdem besteht Lebensgefahr durch die Schiffschraube.

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