
"Wenn jetzt einzelne Bereiche des Lebens wieder geöffnet werden, aber gleichzeitig die Pflicht zur Dokumentation von Kontaktdaten und Verweildauern besteht, kann ‚luca‘ eine große Hilfe für alle Beteiligten sein“, sagte Burgdorf. Die App werde in unter anderem in Gastronomie-Betrieben, Krankenhäusern, Friseurbetrieben und Kirchen genutzt. Auch im privaten Bereich ist der Einsatz vorgesehen.
Wer die kostenlose App nutzt, registriert sich einmal mit den persönlichen Daten. Wenn er dann Freunde trifft oder ein Lokal betritt, scannt er oder sie einen QR-Code. Damit haben die Gesundheitsämter bei Corona-Fällen die Möglichkeit, Kontakte schnell nachzuverfolgen. Das aufwendige Auswerten von Kontaktbögen fällt weg.
Münsters Oberbürgermeister Lewe hatte zuvor schon angekündigt, die App in der Stadt einzuführen. Die grüne Stadtratsfraktion in Rheine fordert einen Testbetrieb in ihrer Stadt. Im Kreis Warendorf läuft bereits eine Testphase.