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Kritik an langen Tiertransporten aus der Region
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Kritik an langen Tiertransporten aus der Region

Tierschützer kritisieren lange Tiertransporte aus unserer Region nach Asien oder Nord-Afrika. Aus den Kreisen Steinfurt und Emsland starten offenbar besonders viele dieser Transporte.

Veröffentlicht: Freitag, 17.07.2020 05:54

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Nach Meinung der Tierschützer quälen sich die Tiere auf den tagelangen Fahrten und in den Ziel-Ländern gebe es große Probleme mit dem Tierschutz. Die Bundesländer Hessen, Bayern und Schleswig-Holstein haben solche Fahrten deshalb massiv eingeschränkt. Die Veterinärämter der Kreise Steinfurt und Emsland dagegen genehmigen besonders viele dieser Transporte, haben ARD-Recherchen ergeben.

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Tausende Rinder transportiert

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Auf RADIO RST-Anfrage bestätigten Sprecher der Behörden: Zwischen Januar letzten und Februar diesen Jahres gingen insgesamt mehr als 10.000 Rinder in Länder wie die Türkei, den Libanon oder nach Ägypten. Alle erforderlichen Unterlagen würden geprüft. Wenn alles in Ordnung ist, seien die Transporte zu genehmigen.

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Kontrollen per GPS

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Die Behörden haben die Möglichkeit, die Transporte per GPS zu verfolgen. Zum Beispiel ist so zu sehen, ob die Fahrer die abgesprochene Route nehmen, ob sie an Versorgungsstellen halten und wie hoch die Temperatur bei den Tieren ist. Der Kreis Steinfurt gab an, die GPS-Daten stichprobenartig zu überprüfen. Im letzten Jahr habe es keine Verstöße gegeben. Der Landkreis Emsland kontrolliert alle genehmigten Fahrten. Im Vergleich zur Zahl der Transporte sei die Zahl gefundenen Probleme gering.

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