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Krisenstab Kreis Steinfurt erklärt Gründe für Corona-Massentests
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Krisenstab Kreis Steinfurt erklärt Gründe für Corona-Massentests

Im Kreis Steinfurt mehren sich die Corona-Fälle in Schulen und Kitas. Der Krisenstab erklärt, in welchen Fällen es zu Massentests kommt und wie das Vorgehen aussieht. Außerdem weist der Krisenstab auf unterschiedliche Hotlines für Fragen und Anliegen rund um das Coronavirus hin.

Veröffentlicht: Mittwoch, 23.09.2020 07:45

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Der Kreis Steinfurt erklärt die Gründe für Corona-Massentests in Kitas und Schulen. Immer wieder ist es zu Nachfragen gekommen. Der Krisenstab entscheidet je nach Situation über die Maßnahmen. Entscheidend sind dabei zum Beispiel die Anzahl der nachweislich Infizierten, die Dauer der Kontakte und der Hygienestandard, also wie oft gelüftet oder ob gemeinsam gegessen wurde oder ob alle eine Mund-Nase-Bedeckung getragen haben.

"Wenn es in einer Schule oder Kita nicht möglich ist, einen exakt definierten Kreis von Kontaktpersonen zu ermitteln, ist die großflächige Testung die einzige Möglichkeit für den Krisenstab, Infektionsketten möglichst umfassend zu unterbrechen", sagt Krisenstabsleiter Sommer.

Ziel ist es, Menschen zu erkennen, die am Beginn ihrer Infektion stehen oder diese gar nicht bemerken, das Virus aber weiterverbreiten können. Der Leiter der Stabsstelle Corona Fuchs, erklärt: "Die Inkubationszeit, also die Zeit von einer möglichen Ansteckung bis zum Ausbruch einer Erkrankung, beträgt bei SARS-CoV-2 bis zu 14 Tage. Gleichzeitig ist es so, dass bis zu 45 Prozent der SARS-CoV-2 Infizierten selbst nicht symptomatisch werden. Genau diese Personengruppen gilt es zu finden, um Infektionsketten unterbrechen zu können."

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Unterschiedliche Hotlines für Fragen und Anliegen rund um das Coronavirus

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Für Reise-Rückreisende und Einreisende stehen bei der Kreisverwaltung Ansprechpersonen unter der Nummer (0 25 51) 69 – 59 30 montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 15 Uhr bereit.

Außerdem bietet der Kreis Steinfurt eine allgemeine Hotline rund um das Coronavirus an: montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr sowie an den Wochenenden und Feiertagen von 10 bis 15 Uhr können unter der Nummer (0 25 51) 69 – 28 25 Fragen gestellt werden.

Der Zugang zum Container, wo bei Vorliegen der Voraussetzungen nach dem Robert-Koch-Institut auf Corona getestet wird, wird über die Telefonnummer (0 25 51) 69 – 59 00 geregelt und zwar von montags bis freitags von 8 bis 15 Uhr.

Eine Seelsorge-Hotline ist montags bis donnerstags von 8 bis 16.30 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr unter der Nummer (0 25 51) 69 – 28 30 geschaltet.


Unter der Nummer (08 00) 75 40 00 1 können Fragen rund um die Corona-Warn-App gestellt werden.

Das Bürgertelefon des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW ist montags bis freitags von 7 bis 20 Uhr unter der Nummer (0211) 99 19 10 01 zu erreichen.

Eine Arbeitgeberhotline wird montags bis freitags von 7 bis 20 Uhr unter der Nummer (08 00) 4 5555 20 angeboten.

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