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Kreis Steinfurt verbietet Wasserentnahme
© Kreis Steinfurt, Lehmeyer-Kerk
Trocken gefallen: An dieser Stelle an der Grenze zu Dreierwalde fließt normalerweise der Altenrheiner Bruchgraben.
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Kreis Steinfurt verbietet Wasserentnahme

Im Kreis Steinfurt ist die Wasserentnahme aus Oberflächengewässern wie Bächen, Seen und Teichen ab sofort verboten. Grund sind Trockenheit, hohe Temperaturen und Niedrigwasser.

Veröffentlicht: Dienstag, 14.07.2026 06:38

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Die Allgemeinverfügung der Kreisverwaltung Steinfurt gilt für das gesamte Kreisgebiet. Betroffen sind Bäche, Flüsse, Seen und Teiche. Das Verbot läuft zunächst bis Samstag, 31. Oktober 2026. Das Verbot betrifft große und kleine Wasserentnahmen. Damit ist auch die Gartenbewässerung aus Oberflächengewässern nicht erlaubt. Ausnahmen gelten nur für das Tränken von Vieh und das Schöpfen mit Handgefäßen.

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Trockenheit belastet Tiere und Pflanzen

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Der Kreis Steinfurt begründet den Schritt mit zu wenig Regen und hohen Temperaturen. Viele Gewässer führen nur noch wenig Wasser. Das gefährdet Tiere und Pflanzen, weil in einigen Gewässern bereits Sauerstoffmangel entsteht.

Der Kreis Steinfurt kontrolliert die Einhaltung des Verbots. Bei Verstößen drohen Bußgelder bis zu 50.000 Euro. Ziel ist der Gewässerschutz in einer Phase anhaltender Trockenheit.

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