
Nach einem ersten Sprengtest hieß es „Alles zurück auf Null.“ Der für Sonntag (09.03.) angesetzte Sprengtermin war nicht zu halten, weil die Bausubstanz zu massiv ist. Am Samstag um 16 Uhr wird es nun die erste Sprengung im Inneren des Kesselhauses geben, um den unteren Teil zu schwächen. Dafür ist keine Evakuierung erforderlich, weil der Sicherheitsbereich ausschließlich auf dem Kraftwerksgelände liegt.
Große Sprengung im April
Am 06. April um 11 Uhr werden dann das 120 Meter hohe Kesselhaus und ein vorgelagertes Gebäude (der Luftvorwärmer) kontrolliert gesprengt. Der Kühlturm wird mit Stahlseilen zum Einsturz gebracht. Anwohner im Sperrbereich haben bis 08:00 Uhr ihre Häuser zu verlassen. Ein Eventzelt bietet einen Rückzugsbereich mit Verpflegung. Menschen, die im Umfeld wohnen, bekommen alle Infos per Post.