
„Gerade in Zeiten von Extremwetterlagen mit anhaltenden Hitzeperioden sei es erforderlich, dass die Menschen ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen können“, teilen die Ärztekammer und die Apothekerkammer Westfalen-Lippe gemeinsam mit. Sie nehmen die Städte und Gemeinden in die Pflicht, dafür zu sorgen. Deshalb fordern die Kammern, dass mehr Trinkwasserbrunnen in den Innenstädten und Wasserspender in öffentlichen Gebäuden installiert werden, „denn die Bürgerinnen und Bürger sollten nicht zu Hause oder am Arbeitsplatz, sondern auch unterwegs ausreichend Gelegenheit haben, zu trinken“.
Neuer Trinkwasserbrunnen in Ibbenbüren
In Ibbenbüren gibt es so einen öffentlichen Trinkwasserbrunnen jetzt. Er steht gegenüber des Rathauses. Den Ort hat die Stadt explizit ausgesucht, weil sich am Klemens-Niermann-Platz ein gut besuchter Spielplatz befindet. Durch den neuen Trinkwasserbrunnen profitieren dadurch vor allem auch Eltern mit ihren Kindern. Aufgestellt hat den Trinkwasser-Spender der Wasserversorgungsverband Tecklenburger Land. Er plant weitere Trinkwasserbrunnen in elf Städten und Gemeinden in der Umgebung.
Warum es wichtig ist, genug zu trinken
Gerade an heißen Tagen ist es wichtig, viel zu trinken. Trinken wir zu wenig, droht eine Dehydration, erklärt die Präsidentin der Apothekerkammer Westfalen-Lippe Overwiening, in einer Mitteilung: „Wenn wir zu wenig Wasser trinken, sind Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Müdigkeit oder Verwirrtheit einige der typischen Symptome einer Dehydration“. Die Apothekerkammer und die Ärztekammer empfehlen, als Erwachsener täglich anderthalb bis zwei Liter Wasser zu trinken. Neben Wasser seien ungesüßter Tee und stark verdünnte Fruchtsäfte Alternativen.