
Mundschutz für Erwachsene?
Ist es Erwachsenen nicht möglich, den nötigen Abstand zu halten, müssen Mund und Nase bedeckt werden. Betroffen sind zum Beispiel Eltern, die zur Eingewöhnungszeit in die Kita-Einrichtungen kommen.
Krankheitssymptome?
Ein schnupfendes Kind wird 24 Stunden lang beobachtet. Kommen weitere Symptome hinzu, geht das Kind nicht zurück in die Kita. Falls keine Krankheitsanzeichen hinzukommen, darf das Kind zurück in die Kita gehen. Generell gilt, dass ein krankes Kind nicht in die Kita gehört.
Veränderungen?
Die Kitas haben seit zwei Monaten wieder geöffnet - für alle Kinder, jedoch mit reduzierten Betreuungsstunden. Durch den heute startenden Regelbetrieb steigt der personelle Aufwand. Die einzelnen Gruppen sind strikt voneinander getrennt zu halten - auch hierbei könnte die Personalstärke zu einem Problem werden.
Reform des Kita-Gesetzes?
Mit dem neuen Kita-Jahr greift auch die Reform des Kinderbildungsgesetzes - "Kibitz" - das den Kitas mehr Geld bringt. Für die Kinderbetreuung stehen laut Familienministerium 1,3 Milliarden Euro mehr zur Verfügung; für eine bessere Qualität, bessere Personalfinanzierung und Beitragsfreiheit für Eltern.
Personal?
Es gibt insgesamt zu wenig Erzieherinnen und Erziehern. Die Bertelsmann-Stiftung sieht für NRW eine Lücke von 15.000 Erzieherinnen und Erziehern.
Kita-Plätze?
In ganz NRW gibt es zum Start des Kita-Jahres mit 729.300 Betreuungsplätzen rund 18.480 mehr Plätze als bisher. Ein Großteil der Kinder wird in Kindertageseinrichtungen versorgt, etwa 69.200 Plätze entfallen auf die Kindertagespflege. Dort werden überwiegend Kinder jünger als drei von Tagesmüttern betreut.