
Die Ibbenbürener Großkirmes im September fällt aus wegen Corona. Die Schausteller haben sich gefragt: So ein Großereignis einfach ersatzlos streichen? Keine Zuckerwatte, gebrannte Mandeln und Karussells in diesem Jahr? „Und dann haben wir zusammen mit der Stadt was ausgeheckt, das gibt es so noch nicht in Deutschland,“ sagt Otto Cornelius vom Schaustellerverein Tecklenburger Land: Das „Ibbi-Land“.
Das Ibbi-Land startet passend zu den Sommerferien. „Ab Anfang Juli gibt es neben der alten Discothek Aura an der A 30 auf 18.000 m² einen regelrechten Kirmes-Freizeitpark,“ sagt Otto Cornelius. Er und seine Kollegen haben sich mit der Stadt Ibbenbüren an einen Tisch gesetzt und dann ging alles ganz schnell.
Die Corona-Auflagen lassen sich auf dem abgeschlossenen Gelände besser umsetzen als in der Innenstadt. Dazu gehört neben den 1,5 Metern Abstand auch, dass pro Besucher 9 Quadratmeter Fläche frei zu sein haben. Auf dem Aura-Gelände gibt es zwei Einlässe und vorgegebene Laufwege, damit es sich nicht knubbelt. Es steht auch schon fest, worauf wir uns freuen können und sogar, wo was steht – und das ist einiges. Otto Cornelius sieht es quasi schon vor seinem inneren Auge.
Und das alles testweise erstmal für einen Monat. Allerdings: Bei soviel Angebot zieht das Ibbi-Land bestimmt länger als nur im Juli.






