
Die Gewerkschaft ver.di versucht mit dem ersten Warnstreik den Druck bei den Tarifverhandlungen zu erhöhen. Sie fordert 4,8 Prozent mehr Geld. Durch die Corona-Krise hat der Bund hohe Schulden gemacht und es sind auch für die Kommunen viele Einnahmen weggebrochen. Trotzdem sind jetzt Lohnerhöhungen gerechtfertigt, sagt Jutta Schultz von ver.di im Münsterland.
Viele Mitarbeiter im Öffentlichen Dienst sind während der Corona-Krise gefeiert worden. Sie haben in systemrelevanten Berufen wichtige Arbeit geleistet. Doch die Arbeitgeberseite hat bei den laufenden Tarifverhandlungen noch kein Angebot gemacht. Emsdettens Bürgermeister Georg Moenikes, der auch Sprecher der Münsterland-Kommunen ist, fordert von den Tarifparteien, die wirscthaftliche Krise bei den Verhandlungen im Auge zu behalten.
Die Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst betreffen 2,3 Millionen Beschäftigte in Deutschland.



