
Spahn sagte den Westfälischen Nachrichten, er habe sich entschieden, nicht erneut für den Vorsitz der CDU Münsterland zu kandidieren. Spahn hatte noch im Juli erklärt, erneut antreten zu wollen. Spahn und sein Mann hatten kurz nach dieser Ankündigung öffentlich gemacht, mit Hilfe einer Leihmutter in den USA Eltern geworden zu sein. Das sorgte für Kritik in der CDU. Leihmutterschaft ist in Deutschland verboten. Auch Spahns Partei lehnt eine Legalisierung klar ab. Spahn selbst hatte sich in der Vergangenheit ebenfalls dagegen ausgesprochen. Unter wachsendem Druck aus der eigenen Partei war Spahn daraufhin als Vorsitzender der Unionsfraktion im Bundestag zurückgetreten. Sein Mandat als Bundestagsabgeordneter für den Kreis Steinfurt behält er.
Spahn steht seit zwei Jahren an der Spitze der Münsterland-CDU
An die Spitze des CDU-Bezirks Münsterland war Spahn vor zwei Jahren gewählt worden. Er stammt aus Ahaus und hatte damals NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann aus Hörstel abgelöst. Laumann hatte den Posten 21 Jahre lang geführt und war nicht noch einmal angetreten.