
Islamischer Religionsunterricht stärkt Toleranz und Schulklima
Eine Studie der Universität Münster zeigt: Der Islamische Religionsunterricht (IRU) fördert Toleranz, stärkt demokratische Werte und verbessert das Schulklima. Schulministerin Dorothee Feller und Professor Mouhanad Khorchide aus Münster präsentierten am 21. Januar 2026 die Ergebnisse im Landtag NRW.
Positive Wirkung des Islamischen Religionsunterrichts
Der IRU ist seit mehr als zehn Jahren ein fester Bestandteil des Bildungsangebots in Nordrhein-Westfalen. Der Studie zufolge trägt er zur Religionsmündigkeit muslimischer Schülerinnen und Schüler bei und fördert ein weltoffenes Islamverständnis. Dies stärkt demokratische Grundwerte und hilft jungen Menschen, ihre Identität als Teil einer pluralen Gesellschaft zu entwickeln.
Weiterentwicklung des IRU
Schulministerin Feller betonte die Bedeutung des IRU in Zeiten von polarisierenden und falschen Social-Media-Inhalten. Der Unterricht bietet muslimischen Schülerinnen und Schülern Orientierung und unterstützt sie bei der kritischen Auseinandersetzung mit Medien. Die Evaluation unterstreicht die Notwendigkeit, den IRU sinnvoll weiterzuentwickeln, um die religiöse Identitätsbildung gezielt zu fördern.