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Inzidenz-Sprung
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Inzidenz-Sprung

Kreis Steinfurt: Erklärung für sprunghaft gestiegenen 7-Tage-Wert

Veröffentlicht: Montag, 26.04.2021 15:07

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Die vermeintlich plötzlich gestiegene 7-Tage-Inzidenz im Kreis Steinfurt hat aus Sicht des Kreises verschiedene Gründe. Zum einen hätten IT-Störungen die Datenübermittlung verzögert. Zum anderen dauern Labor-Tests bei Mutationsverdacht länger. So seien am Dienstag vorletzter Woche (13.04.) mehr als tausend PCR-Testbefunde nachgemeldet worden.

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Pandemiebkämpfung vor Statistik

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Der Ermittlungsdienst des Kreises habe sich dann zunächst um die Kontaktnachverfolgung gekümmert und die Daten später ans Robert-Koch-Institut weitergeleitet, nach dem Motto „erst die Ansteckungsketten unterbrechen und dann die Statistik". Gleichzeitig seien die Infektionszahlen stark gestiegen, was den Melderückstands verschärft habe. Einige Zusatz-Infos werden noch nachträglich eingegeben.

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Ermittlungsdienst des Kreises Steinfurt am Anschlag

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Mittlerweile arbeiten etwa 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Zwei-Schicht-System sieben Tage die Woche im Ermittlungsdienst des Kreises und machen komplexe Dateneingaben in die Fachsoftware ISGA. Erst mit Erfassung der kompletten Meldung in ISGA werden die Daten an das Landeszentrum für Gesundheit NRW (LZG) und damit an das Robert-Koch-Institut (RKI) weitergeleitet.

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