
Die Sommer GmbH & Co. KG aus Hörstel gewann in der Kategorie „Digitale Geschäftsmodelle“. Ihre Software verknüpft Routendaten mit KI-ausgewerteten Genehmigungsbescheiden. So unterstützt sie die Planung von Großraum- und Schwertransporten - von der Routenfindung bis zum Genehmigungsantrag.
Die CLK GmbH aus Altenberge erhielt den Preis in der Kategorie „Wissenschaft trifft Wirtschaft“. Gemeinsam mit der Technischen Hochschule Nürnberg hat das Unternehmen ein System entwickelt, das farbige Kunststofffremdkörper in Lebensmitteln erkennt.
Die Preise wurden auf dem Schlossplatz in Münster vergeben. Die sieben ausgezeichneten Unternehmen erhalten jeweils 4.000 Euro Preisgeld sowie einen Film über ihr Unternehmen oder Produkt.
Alle Preisträger
Unter 97 Bewerbungen aus dem gesamten Münsterland haben sich folgende sieben Unternehmen durchgesetzt: Sommer GmbH & Co. KG aus Hörstel, Vemaco e.K. aus Gescher, agriportance GmbH aus Münster, Börger GmbH aus Borken-Weseke, DI MATTEO Förderanlagen GmbH & Co. KG aus Beckum, CLK GmbH aus Altenberge und Brüninghoff GmbH & Co. KG aus Heiden. In sechs Kategorien sowie mit dem Sonderpreis „Transformationspreis | Nachhaltigkeitswirkung“ wurden ihre Innovationen am Dienstagabend auf dem Schlossplatz in Münster vor rund 350 Gästen mit dem Innovationspreis Münsterland 2025/26 ausgezeichnet.
„Einmal mehr zeigt der Innovationspreis, wie viel Erfindergeist im Münsterland steckt“, sagte Andreas Grotendorst, Vorstand des Münsterland e.V. „Von der KI-gestützten Schwerlastlogistik bis zur wiederverwendbaren Rippendecke: unsere Preisträgerinnen und Preisträger zeigen, dass unsere Wirtschaft die Lösungen von morgen schon heute baut.“
Der Münsterland e.V. vergibt den Innovationspreis Münsterland alle zwei Jahre gemeinsam mit den Förderern des Wettbewerbs: den Sparkassen im Münsterland, der Provinzial Versicherung AG, der Westenergie AG und der Stadtwerke Münster GmbH. Unter dem Motto „Zusammen. Wachstum. Stärken. Das Münsterland denkt voraus.“ waren in diesem Jahr 19 Unternehmen in den Kategorien „Digitale Geschäftsmodelle“, „Klein und pfiffig“, „Start-up“, „Wirtschaft_Großunternehmen“, „Wirtschaft_KMU“ und „Wissenschaft trifft Wirtschaft“ nominiert. Für den Sonderpreis hatten sich 81 Unternehmen beworben.

