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„Inklusion Münsterland“ gewinnt ersten Preis
© Andrea Bowinkelmann
Freuen sich über den gemeinsamen Erfolg: v.l. Christian Holterhues, Roman von Janta Lipinski, Axel Pieper, Kornelia Eschhaus, Malin Mohrmann, Annette Philipp, Tanja Schmidt, Frank Tischner, Julia Roesler, Zornitza Ivanov und Udo Nospickel.
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„Inklusion Münsterland“ gewinnt ersten Preis

Das Aktionsbündnis „Inklusion Münsterland“ gewinnt den Inklusionspreis NRW, in der Kategorie „Inklusion und Arbeit“. Das Bündnis ist eine Aktion von der Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf, des Job-Centers und der Wirtschaftsförderung im Kreis Steinfurt zusammen mit weiteren Partnern.

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Das Aktionsbündnis „Inklusion Münsterland“ hat den Inklusionspreis des Landes Nordrhein-Westfalen gewonnen - den 1. Preis in der Kategorie „Inklusion und Arbeit“. Überreicht wurde die Auszeichnung am Mittwoch in der Düsseldorfer Messe von Ministerpräsident Wüst und Arbeitsminister Laumann aus Hörstel. Beworben hatten sich 285 Projekte.

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Rund 40 Partner aus der Region

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Entstanden ist das Bündnis aus dem Bündnis für Inklusion und Arbeit im Kreis Steinfurt. Mit dabei sind rund 40 Partner aus Wirtschaft, Verwaltung und sozialen Einrichtungen, auch über die Kreisgrenzen hinaus. Für die Jury brachte Laudatorin Claudia Dunschen den Kern auf den Punkt: Die Initiative führe Arbeitgeber und Menschen mit Behinderung zusammen und mache sichtbar, wie Inklusion in Betrieben gelingt.

Seit dem Kampagnenstart vor rund zwei Jahren (2024) ist der Slogan „Fünf Prozent mehr Inklusion sind 5000% mehr Potential“ im Münsterland auf Plakaten, Bauzäunen, in Kinos, Radiospots, Zeitungsanzeigen und Social Media zu sehen. Schirmherr ist Para-Weltmeister Mathias Mester.

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Betriebe stellen Menschen mit Behinderung ein

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Beim jüngsten Treffen des Bündnisses im Kreis Steinfurt berichteten Mitglieder des Inklusionsbeirates von Unternehmen, die wegen der Kampagne Menschen mit Behinderung eingestellt haben. Auch die Zahl der Praktikumsplätze ist nach Angaben von Werkstätten für behinderte Menschen gestiegen, ebenso gelingen Übergänge auf Außenarbeitsplätze.

Für das Organisationsteam um Tanja Schmidt (Jobcenter), Christian Holterhues (WESt) und Frank Tischner (Kreishandwerkerschaft) ist der Preis „Motivation und Antrieb, weiterzumachen“. Erste Ideen für weitere Aktionen sollen nun mit den Partnern besprochen werden.

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