
Hauptüberschrift: Ibbenbüren punktet im Prüfbericht
Ibbenbüren macht aus Sicht der Landesprüfer vieles richtig. Im Rathaus arbeiten Verwaltung und Politik modern, schnell und verlässlich zusammen. Vor allem bei Personal, Digitalisierung und IT-Sicherheit sammelt die Stadt Pluspunkte.
Beim Geld muss Ibbenbüren jetzt genau hinschauen
Noch steht Ibbenbüren finanziell ordentlich da. Die Stadt hat ein Polster und vergleichsweise eher wenig Schulden. Damit das so bleibt, muss sie jetzt genauer auf ihre Ausgaben achten, denn mehrere Kosten steigen gleichzeitig: Die Jugendhilfe belastet den Haushalt stärker als bisher. Dazu kommt, dass Ibbenbüren über die Kreisumlage mehr Geld an den Kreis Steinfurt zahlen muss. Gleichzeitig plant die Stadt neue Investitionen. Deshalb raten die Landesprüfer, Ausgaben, Kredite und Klimaziele jetzt noch enger im Blick zu behalten.
Digitalisierung und Krisenvorsorge zählen zu den Stärken
Vor allem bei der Digitalisierung zeigt der Bericht, was in Ibbenbüren schon gut läuft. Viele Abläufe funktionieren digital - von internen Prozessen im Rathaus bis zur Arbeit in Rat und Ausschüssen. Auch beim Thema IT-Sicherheit steht die Stadt gut da. Für Krisen wie Strommangel oder andere Ausnahmelagen hat Ibbenbüren sich ebenfalls gut aufgestellt. Trotzdem sehen die Landesprüfer weitere Chancen, noch besser zu werden: Die Stadt sollte Projekte klarer planen, wichtiges Wissen besser sichern und Geld, das ihr zusteht, schneller einholen.