
Der vorläufige Insolvenzverwalter hat den 280 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mitgeteilt, dass zum 1. Juni die Betriebseinstellung droht. Die Arbeitsagentur zahlt für sie von März bis Mai Insolvenzgeld.
Nicht die erste Insolvenz
Hülsta hatte im Oktober 2022 schon einmal Insolvenz angemeldet. Das Verfahren wurde Ende letzten Jahres abgeschlossen, ein neuer Investor übernahm die Geschäfte. Jetzt sind auch die Nachfolgegesellschaften insolvent.
Schwere Zeiten für Möbelbranche
Grund für die finanzielle Schieflage des Unternehmens sind nach eigenen Angaben beträchtliche Umsatzrückgänge und externe Faktoren wie die schwierige Marktsituation, die keine kostendeckenden Umsätze erwarten ließen. Die Möbelbranche durchlebt schwierige Zeiten, vor allem, weil die Menschen weniger ausgeben. Dadurch ist der Umsatz im vergangenen Jahr um 4,3 Prozent gesunken. Im Bereich Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbel gingen die Erlöse sogar um mehr als 12 Prozent zurück.