
Einige Gastronomiebetriebe in der Region warten immer noch auf die November-Hilfen des Bundes. Das kritisiert die Geschäftsführerin des Hotel- und Gaststättenverbandes im Münsterland in der zwölften Lockdown-Woche. Einzelne Betriebe haben schon Insolvenz angemeldet. Ein Problem für die Gastronom*innen ist die Unübersichtlichkeit. Die Bedingungen für die Hilfen haben sich im Januar wieder geändert. Die Gastronom*innen frustriert außerdem, dass es im Moment keine Perspektive für sie gibt. Das Außer-Haus-Geschäft werde gerade in größeren Orten gut angenommen. In dieser Situation ist es nur ein Tropfen auf den heißen Stein, so der DEHOGA.
Der Verband hofft, dass die Menschen nach dem Lockdown wieder verstärkt ausgehen und die Betriebe dann wieder Umsatz machen. Die Veranstaltungsbranche ist deutlich härter getroffen. In Münster ist zum Beispiel die komplette Szene rund um den Hafen bedroht.
Positiv für den DEHOGA ist es, dass einige Betriebe im August Azubis aufgenommen haben und sich Schulabgänger*innen weiter für die Gastronomie interessieren. Einige Ausbildungsplätze sind noch frei.