
Vom Deutschen Wetterdienst kommt die Einschätzung, dass ab morgen nochmal um die 10 Liter Regen pro Quadratmeter fallen. Das werde sich nicht auswirken, hieß es bei der Feuerwehr Emsdetten. Der Emsdettener Krisenstab hat erstmal keine weiteren Maßnahmen beschlossen.
Auswikungen bleiben spürbar - und sichtbar
Im Einzelfall bleibt das Hochwasser noch problematisch, weil Grundwasser in Keller hineindrückt. Manche Keller pumpt die Feuerwehr Emsdetten bewusst nicht aus, um den Gegendruck des Wassers zu halten. Sonst bestehe die Gefahr, dass die Kellersohle hochgedrückt wird. Bis das viele Wasser sich aus den Ems-Auen und den Ausbreitungsgebieten anderer Flüsse und Bäche zurückgezogen hat, wird noch einige Zeit vergehen.
Im Umland erst allmählich Entspannung
Noch ist es nicht überall geich entspannt - immerhin: Auch das hochwasser der Vechte in Emlichheim in der Grafschaft Bentheim hat mittlerweile seinen Scheitelpunkt erreicht und es gibt fallende Pegelstände in Neuenhaus, Lage und Ohne. Das Wasser fließt nur sehr langsam ab. Deiche und Dämme bleiben deshalb weiter unter Beobachtung und die technische Einsatzleitung bleibt weiter im Dienst - auch, um nötigenfalls im Nachbarkreis Emsland, in Meppen, zu helfen. Dort besteht Überschwemmungsgefahr für ein Wohngebiet.