
Traktoren werden zur Gefahr für Kinder
Die Hochschule Osnabrück erforscht, wie Kinder auf landwirtschaftlichen Höfen besser geschützt werden können. „Auf landwirtschaftlichen Betrieben leben häufig Familien, und Kinder spielen auf dem Gelände. Gleichzeitig werden zunehmend schwerere Maschinen eingesetzt: Traktoren, Mähdrescher, Lader und andere Geräte. Die Abmessungen moderner Landmaschinen werden immer größer. Dadurch kommt es zu toten Winkeln“, erklärt Prof. Dr.-Ing. Christian Meltebrink, Professor für Autonome, kollaborative Agrar- und Sensorsysteme an der Hochschule Osnabrück und Leiter von KIdSafeSense. So heißt das Projekt, mit dem die Hochschule Kinder besser schützen will.
Sicherheit durch Kameras mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz
Kameras sollen die toten Winkel mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz ausmerzen. Das Forschungsteam untersucht gemeinsam mit der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG), wie zuverlässig die Kameras dabei sind und ob sie Unfälle mit Kindern zuverlässig verhindern können. „Denn jeder Unfall mit einem Kind ist einer zu viel“, sagt Robin Hilker, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt KIdSafeSense.
Das Forschungsprojekt läuft noch bis Ende Januar 2027. Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau fördert es mit knapp 100.000 Euro. Ziel ist es, den Schutz von Kindern auf landwirtschaftlichen Betrieben langfristig zu verbessern.
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