
Hochschule Osnabrück: Wegbereiterin für nachhaltigen Landwirtschaftswandel
Mit einem Herz für die Umwelt und einer klaren Vision für die Zukunft treibt die Hochschule Osnabrück im Forschungsverbund agri:change den Wandel der Landwirtschaft voran. Gut 2,2 Millionen Euro Fördermittel stärken die Forschung, die auf Nachhaltigkeit und Tierwohl abzielt. Gemeinsam mit 14 Partnern arbeitet die Hochschule an konkreten Lösungen in Reallaboren - ein lebendiger Austausch, der neue Wege zur nachhaltigen Agrar- und Ernährungswirtschaft ebnet.
Zusammenarbeit für die Zukunft
In Osnabrück bereichern kreative Köpfe das Projekt agri:change, indem sie innovative Ansätze direkt in die Praxis umsetzen. Die enge Zusammenarbeit mit regionalen Betrieben und Landwirtinnen und Landwirten sorgt dafür, dass wissenschaftliche Erkenntnisse nicht nur Theorie bleiben. Stattdessen fließen die Lösungen in konkrete Anwendungen ein, die die regionale Landwirtschaft nachhaltig transformieren. Diese Praxisnähe ermöglicht es, auf die spezifischen Bedürfnisse der Region einzugehen, die Agrar- und Ernährungswirtschaft zukunftsfähig zu gestalten und neue Maßstäbe für nachhaltige Landwirtschaft zu setzen.
Praxisnahe Forschung und neue Ansätze
Die Hochschule setzt ihre agri:labs aktiv ein, um konkrete Herausforderungen der Landwirtschaft direkt anzugehen. Ein Forschungsteam entwickelt Lösungen, die die gesellschaftliche Akzeptanz für Veränderungen in der Agrarwirtschaft stärken. Gleichzeitig entstehen innovative Konzepte, die den Umgang mit ungenutzten Pflanzenbestandteilen optimieren. Weitere Teams arbeiten daran, Klimawirkungen in der Geflügelhaltung zu reduzieren und das Potenzial des Nebenstrom-Upcyclings auszuschöpfen, das ungenutzte Nebenprodukte der Lebensmittel- und Futtermittelproduktion wieder aufwertet und nutzbar macht. Das trägt dazu bei, Ressourcen effizienter zu nutzen und Abfall zu reduzieren. Diese Forschungsinitiativen liefern präzise Lösungen für komplexe Probleme und ebnen den Weg hin zu einer umweltfreundlichen Agrarlandschaft.