
Der Landkreis Osnabrück zieht die Notbremse, nachdem die 7-Tage-Inzidenz über 100 gestiegen ist. Ab Samstag (27.03.) gelten verschärfte Corona-Schutzvorkehrungen. Nachdem sich bisher fünf Menschen aus zwei Haushalten treffen konnten, gilt jetzt: ein Haushalt plus eine weitere Person, Kinder unter 6 nicht mitgerechnet.
Zurück in den verschärften Lockdown
Einzelhandels-Geschäfte werden wieder geschlossen. Termin-Shopping ist nicht mehr möglich, Ware abholen dagegen schon. Hotels versorgen Gäste nur auf den Zimmern. Sobald die 100er-Inzidenz an drei Tagen in Folge überschritten wird, gibt es Präsenzunterricht nur noch für Grundschulkinder und Abschlussjahrgänge. Alle anderen gehen dann wieder ins Home Schooling. Kitas bieten eine Notbetreuung an. In der Kindertagespflege und sonstigen privaten Betreuung gibt es einen eingeschränkten Betrieb. Aktuell liegt die Inzidenz im Landkreis Osnabrück bei 117.
Impfen in den Praxen geht los
Derweil fangen auch die Hausärztinnen und Hausärzte im Landkreis Osnabrück mit dem Impfen an: Heute haben zunächst acht Praxen Impfstoff bekommen und legen sofort los. Schon bald wird diese Zahl zunächst auf 14 Hausarztpraxen und dann noch weiter steigen, teilt der Landkreis mit. Nachdem mittlerweile der größte Teil der Über-80-Jährigen geimpft ist, gehen die Hausärzt*innen jetzt daran, weitere besonders vulnerable Gruppen schützen. Dabei geht es zunächst um Menschen, die bettlägerig sind und nicht in die Impfzentren kommen können. Möglich sei das auch durch einen Impfstoff, der vergleichsweise einfach zu handhaben ist, keiner aufwendigen Kühlung bedarf und eine gewisse Haltbarkeit hat.