
Am Wochenende gab es in Deutschland an drei Tagen hintereinander neue Hitzerekorde. Am Freitag wurden im Saarland 41,3 Grad gemessen, am Samstag 41,5 Grad in Sachsen-Anhalt und am Sonntag 41,7 Grad in Brandenburg. Dazu kam die heißeste Nacht seit Beginn der Messungen: In Kubschütz in Ost-Sachsen sank die Temperatur nicht unter 29,4 Grad.
Forscher sehen im Klimawandel einen klaren Grund für diese extreme Hitzewelle. Solche Werte wären in Deutschland früher fast unmöglich gewesen. Vor 50 Jahren wäre diese Hitze-Welle etwa 3,5 Grad schwächer ausgefallen.
Auch die Region war stark betroffen
Auch im Münsterland und im Kreis Steinfurt hat die Hitze viele Einsätze ausgelöst. Feuerwehr und Rettungsdienst hatten deutlich mehr zu tun. Auf der Bahnstrecke zwischen Osnabrück und Münster blieb ein Regionalexpress mit rund 250 Menschen liegen. Die Feuerwehr räumte den Zug, verteilte Wasser und Busse brachten die Fahrgäste weiter nach Münster. In einem Altenheim in Münster gab es mehrere hitzebedingte Notfälle.
Rekord auch am FMO
An der Wetterstation am Flughafen Münster/Osnabrück wurden 37 Grad gemessen. So warm war es dort im Juni noch nie.