
Das Sozialamt Münster bereitet sich auf Coronafälle in Flüchtlings- und Obdachlosenheimen vor. Insgesamt gibt es in der Stadt fast 3.000 solcher Sozialwohnplätze. Während der Coronakrise geht es der Stadt vor allem darum, die Hygieneregeln einzuhalten. Aktuell ist kein Infektionsfall in einer Unterkunft bekannt, trotzdem ist die Stadt drauf vorbereitet, sagt eine Sprecherin des Sozialamtes: "Im Fall einer Corona-Infektion werden die betroffenen Personen entweder in ihrer aktuellen Unterkunft in gesonderten Bereichen isoliert oder in andere geeignete Bereiche verlegt. Auch Familienmitglieder können im Einzelfall von erkrankten Personen so separiert werden, dass sie weiterhin in geschütztem Rahmen Kontakt zueinander haben und Einkäufe zur Versorgung übernehmen können. Bei Bedarf steht die Einkaufshilfe der Wohlfahrtsverbände zur Verfügung. Schwer erkrankte Bewohnerinnen und Bewohner werden selbstverständlich in die münsteraner Kliniken eingewiesen." Insbesondere Flüchtlinge werden auch weiter beraten, online oder auch persönlich.