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Hightech zum Schutz der Fische
© Stadt Münster
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Hightech zum Schutz der Fische

Expert:innen checken, ob die 12 Belüfter im Aasee in Münster reichen, um das Wasser ausreichend mit Sauerstoff zu versorgen. Dazu ist diese Woche der ferngesteuerte Messkatamaran "RiverBoat"auf dem See im Einsatz.

Veröffentlicht: Dienstag, 14.09.2021 15:15

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Im Sommer 2018 waren im Aasee tonnenweise Fische gestorben, aus Sauerstoffmangel. Das "RiverBoat" hat auch nach dem Fischsterben schon Messdaten geholt. Es ist noch bis morgen (Mi., 15.09.) Abend unterwegs.

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Aufwändiges Konzept zum Schutz des Aasees

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Seit 2018 ist der Aasee unter ständiger Beobachtung. Eine Fischzählung durch das Helmholtz-Institut für Umweltforschung im Oktober 2019 hat gezeigt: Für das ökologische Gleichgewicht sind weniger Fische besser. Ende April hat eine Berufsfischerfamilie mehr als vier Tonnen Fisch aus dem See geholt und umgesiedelt. Es handelte sich vor allem um Rotaugen und Brassen. Ziel der Aktion war es, ein besseres Gleichgewicht zwischen Fried- und Raubfischen herzustellen. Durch das große Nährstoffangebot entwickeln sich die Friedfische deutlich stärker, als ihre natürlichen Fressfeinde. All das gehört zum Sanierungskonzept der Stadt Münster, damit sich das Fischsterben von 2018 möglichst nicht wiederholt und, um für weitere Hitzesommer gerüstet zu sein.

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