Hebammen Thema im Steinfurter Kreisgesundheitsausschuss

Politiker planen, Hebammenzentrale Münsterland finanziell zu unterstützen

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Die Mitglieder im Steinfurter Kreisgesundheitsausschuss planen, die Hebammenzentrale Münsterland finanziell zu unterstützen. Sie haben sich damit gegen den Vorschlag der Verwaltung ausgesprochen, der keine Unterstützung vorsieht. Details besprechen die Politiker noch.

 

Viele Ausschussmitglieder sind für den Antrag der Grünen, der eine finanzielle Förderung und einen Standort für die akademische Ausbildung von Hebammen beinhaltete. Der Anteil für den Kreis Steinfurt wurde vom Hebammennetzwerk Münsterland auf rund 4.000 Euro beziffert.

Weitere Themen aus dem Ausschuss

Das Jobcenter Kreis Steinfurt plant, die Zahl der Schulschwänzer zu reduzieren. Im kommenden Jahr gibt es dazu ein neues Projekt. Das war Thema am Abend im Steinfurter Kreisgesundheitsausschuss. Schüler aus Steinfurt, Neuenkirchen und Nordwalde ab Klasse sieben, die oft fehlen, nehmen an dem Projekt teil und haben die Möglichkeit einen Abschluss zu erlangen, um später nicht in die soziale Abhängigkeit zu kommen.


Da das Pius-Hospital in Ochtrup zum Jahreswechsel in ein Altenstift mit Tages- und Kurzzeitpflege umgewandelt wird, kommt ab nächstem Jahr der Rettungswagen aus Steinfurt. Das war am Abend Thema in der Sitzung des Steinfurter Kreisgesundheitsausschusses. In den ersten Monaten ist in Ochtrup die Notarztversorgung durch die Unterstützung der Mathias-Stiftung alsTräger des ehemaligen Pius-Hospitals gesichert. Mittelfristig stellt der Kreis Steinfurt zusätzliche Notärzte ein, damit die Hilfsfrist von zwölf Minuten bis zum Einsatzort eingehalten wird.


70 Prozent der Medizinstudierenden, die im UKM Marienhospital Steinfurt praktizieren, sind weiblich, oft hochmotiviert und gut ausgebildet. Das ist eines der Ergebnisse des runden Tisches „Hausärztliche Versorgung“. Darüber hat der Steinfurter Kreisgesundheitsausschuss gesprochen. Ein Großteil dieser Studierenden hat teilweise schon während des Studiums einen Kinderwunsch, der andere Arbeitsbedingungen erforderlich macht. Eine Vielzahl Studierender wünscht sich auch zukünftig den Austausch und die Arbeit im Team. Nicht alle zukünftigen Ärzte möchten das wirtschaftliche Risiko einer eigenen Praxis tragen, lauteten weiteret Ergebnisse des Runden Tisches.

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