
Die Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf sieht das Handwerk als Stabilitätsanker für die Region. Als Ganzes sei das Handwerk verhältnismäßig gut durch das Corona-Krisenjahr 2020 gekommen. So lautet die Bilanz der Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf. Je nach Branche seien Unternehmen unterschiedlich betroffen. Unternehmen in der Dienstleistungs- und Ernährungsbranche seien durch die Lockdowns teilweise in ihrer Existenz bedroht - insbesondere das Friseurhandwerk, so Hauptgeschäftsführer Tischner. Einen größeren Corona bedingten Stellenabbau habe es nicht gegeben.
Fachkräftemangel
Der Mangel an Fachkräften ist und bleibt ein bestimmendes Thema. Die duale betriebliche Ausbildung ist deshalb ein wichtiger Baustein für die Unternehmen, um Nachwuchs zu bekommen. Im vergangenen Jahr gab es im Kreis Steinfurt ein Minus bei den abgeschlossenen Berufsausbildungen von 2,5 Prozent. Das ist deutlich unter dem NRW-Landesschnitt von 10 Prozent. Auch für 2021 hat das Thema Ausbildung bei der Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf weiterhin hohe Priorität. Es geht vor allem darum, die Ausbildungsstellen im Handwerk zum 1.8.2021 zu besetzen, damit das Handwerk mit gut ausgebildeten Fachkräften zukunftsfähig bleibt.
Andere Projekte
Die Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf beschäftigt sich im Jahr 2021 neben der Pandemie auch mit anderen Themen. Anfang des Jahres ist eine Kampagne zum Bürokratieabbau angelaufen. Gemeinsam mit Politik und Partnern aus Wirtschaft und Verwaltung sucht die Kreishandwerkerschaft praktikable Lösungen für das Handwerk. Außerdem sind die Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung wichtig.