
Der Mann, der im Verdacht steht am Neujahrsmorgen eine schwere Explosion in einem Mietshaus verursacht zu haben, kommt in Untersuchungshaft.
Explosion war Selbstmordversuch
Der heute 50-jährige wollte sich nach letzten Erkenntnissen umbringen. Die Polizei hat einen Abschiedsbrief gefunden und weitere eindeutige Hinweise. Der Mann hatte in der Silvesternacht in seiner Kellerwohnung Gas aus einer Gasflasche ausströmen lassen. Bei der Explosion erlitt er schwere Brandverletzungen.
Nur durch Zufall nichts Schlimmeres passiert
Eine Frau, die in dem Haus zu Besuch war, wurde durch die Explosion leicht verletzt. Nur durch Zufall sei niemand ums Leben gekommen, heißt es von der Mordkommission.
Wohnhaus ist unbewohnbar
Die Explosion hat das Mehrfamilienhaus so sehr beschädigt, dass es seitdem nicht mehr bewohnbar ist. Der Schaden liegt bei etwa 400.000 Euro. Der Ibbenbürener wurde seit dem 01. Januar in einer Spezialklinik behandelt. Jetzt ist sein Gesundheitszustand so stabil, dass eine Verlegung in ein Justizvollzugskrankenhaus möglich ist.
Haftbefehl wegen versuchten Mordes
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft, hatte ein Richter schon im Vorfeld einen Haftbefehl wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion, besonders schwerer Brandstiftung und gefährlicher Körperverletzung erlassen.