
Im Kreis Steinfurt ist die Grundsteuer B in mehreren Städten und Gemeinden gestiegen. Das zeigen Zahlen des Bundes der Steuerzahler NRW. Betroffen sind Neuenkirchen, Hörstel, Recke, Horstmar und Rheine. Günstiger wurde es 2026 in keinem Ort im Kreis Steinfurt.
Die größte Erhöhung gibt es in Neuenkirchen. Dort steigt der Hebesatz der Grundsteuer B von 568 auf 770 Punkte. In Hörstel geht es von 645 auf 800 Punkte nach oben. Recke erhöht von 743 auf 834 Punkte, Horstmar von 664 auf 745 und Rheine von 760 auf 777 Punkte.
Wohnen wird teurer
Ein höherer Hebesatz bedeutet in der Regel: Eigentümer zahlen mehr Grundsteuer. Diese Kosten landen oft später auch bei Mietern über die Nebenkosten. Damit wird Wohnen im Kreis Steinfurt an mehreren Orten teurer. Der Bund der Steuerzahler NRW sieht darin ein landesweites Problem. In Nordrhein-Westfalen haben 140 von 396 Kommunen den Hebesatz von 2025 auf 2026 erhöht. Die Grundsteuer bleibt für Städte und Gemeinden eine wichtige Einnahmequelle.