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Gronaus Bürgermeister weist Vorwürfe von Geflüchteten zurück
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Gronaus Bürgermeister weist Vorwürfe von Geflüchteten zurück

Geflüchtete kritisieren Beschäftigte im Rathaus. Ein Protestbrief hatte für Schlagzeilen gesorgt. Gronaus Bürgermeister weist die Vorwürfe zurück.

Veröffentlicht: Freitag, 27.05.2022 06:01

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Gronaus Bürgermeister Doetkotte weist Kritik an der Informationspolitik der Stadt Gronau für Geflüchtete aus der Ukraine zurück. Letzte Woche Montag hatte ein Protestbrief an den Bürgermeister für Schlagzeilen gesorgt. In dem Brief hieß es, Geflüchtete würden hin und her geschickt, ablehnend behandelt und es gebe große Sprachbarrieren. Der Bürgermeister lässt das nicht gelten. Die Vorwürfe seien in jedem Einzelfall geprüft worden. Am kommenden Montag (30.05.22) ist eine Infoveranstaltung für alle, die aus der Ukraine gekommen sind.

Aktuell leben 360 Geflüchtete aus der Ukraine in Gronau – mehr als 300 von ihnen sind privat und unangekündigt nach Gronau gekommen. Für die Gronauer Stadtverwaltung bleibt in solchen Fällen weniger Zeit, sich um eine angemessene Versorgung und Betreuung zu kümmern, als wenn Menschen vom Land zugewiesen werden. Doetkotte lässt keine Zweifel am Engagement der städtischen Beschäftigten gelten. Alle würden sich überdurchschnittlich für die Menschen aus der Ukraine einsetzen. Es gebe keine Diskriminierung und auch keine mangelnde Einsatzbereitschaft.

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