
Greven wird grüner: Dritter Platz beim „Abpflastern 2025“
Greven zeigt, wie’s geht: Beim bundesweiten Wettbewerb „Abpflastern 2025“ hat die Stadt in ihrer Kategorie (20.000 bis 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner) den dritten Platz erreicht. Von März bis Oktober haben Grevenerinnen und Grevener, Unternehmen und die Technischen Betriebe gemeinsam große Flächen entsiegelt und begrünt. Sie haben blühende Beete und grüne Oasen geschaffen, wo sonst gut 17.000 Pflastersteine wären – das entspricht einer Fläche von rund 340 Quadratmetern.
Besonders beeindruckend: Allein am Hansaring sind knapp 7.000 Steine durch Pflanzen ersetzt. Wo vorher grauer Beton dominierte, blüht jetzt das Leben.
Warum Entsiegelung so wichtig ist
Die Aktion „Abpflastern“ zeigt, wie viel jeder Ort für Umwelt und Lebensqualität tun kann:
- Kühleres Stadtklima: Begrünte Flächen heizen sich an heißen Tagen weniger auf und sorgen für angenehmere Temperaturen.
- Besseres Regenwassermanagement: Pflanzen und unversiegelte Böden lassen Regenwasser versickern, statt es ungenutzt abfließen zu lassen.
Der Wettbewerb, organisiert von der Hochschule für Gesellschaftsgestaltung in Koblenz, soll Städte dazu motivieren, Betonflächen in lebendige Grünflächen zu verwandeln. Rund 30 Städte und Gemeinden aus ganz Deutschland haben sich beteiligt.