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Greenpeace-Studie: Mikroplastik in Kosmetik
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Greenpeace-Studie: Mikroplastik in Kosmetik

Die meisten Frauen schmieren sich jeden Tag Plastik in das Gesicht. Kleine Plastikteile oder flüssige Kunststoffe stecken in vielen Kosmetikprodukten. Das hat eine Studie der Umweltschutzorganisation Greenpeace ergeben. Welche Folgen hat das für unsere Gesundheit und die Umwelt?

Veröffentlicht: Donnerstag, 01.04.2021 15:21

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Greenpeace hat in einer Studie gerade knapp 700 Kosmetik-Produkte bekannter Marken auf Kunststoff-Inhalte untersucht. In etwa drei Viertel der Kosmetika habe sich etwas gefunden, sagt Greenpeace-Sprecher Manfred Santen.

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Manfred Santen, Greenpeace"Feste Plastikteilchen und lösliche Kunststoffe gefunden"
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Sie waren zum Beispiel in Lidschatten, Make up oder Lippenstift von Marken wie Maybellin oder Sephora. Ob uns das schadet, ist noch nicht wissenschaftlich geklärt. Eine andere Folge ist klar. Über das Abwasser landen die Kunststoffe in Seen, Flüsse und Meere. An der Universität Osnabrück beschäftigt sich der Chemie-Didaktik-Professor Marco Beeken mit den Auswirkungen für die Umwelt.

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Prof. Marco Beeken, Uni Osnabrück"Plastikteilchen landen im Magen von Fischen"
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Bislang zeigen erste Studien, dass wir Menschen den größten Teil des Mikroplastiks wieder ausscheiden. Forschende arbeiten weltweit an dem Thema, um mögliche Folgen abzuschätzen. Denn Mikroplastik befindet sich auch in der Luft oder in Wasserflaschen. Jede Woche nehmen wir so viel Plastikteilchen in uns auf wie in einer Kreditkarte stecken. Einer der Hauptverursacher ist der Abrieb von Autoreifen. Wer sein Auto stehen lässt, tut auch in dieser Hinsicht der Umwelt etwas Gutes. Und auch bei Kosmetik haben wir die Wahl. Hier checkst Du Deine Produkte.

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