
Die Apotheken in der Region beteiligen sich an einer Informationskampagne gegen häusliche Gewalt. Die Apotheken legen Info-Flyer mit Kontakten zu Opfer-Beratungsstellen aus. Die unabhängigen Frauenberatungsstellen in NRW befürchten, dass es wegen der Kontaktverbote zu mehr Gewalt gegen Frauen und Kinder kommt. Die Apotheken seien Orte, an die Frauen auch jetzt noch gehen. Auch die Frauenberatungsstelle in Rheine ist darauf vorbereitet, dass es mehr Gewalt in Familien gibt. Berichte aus China und Italien hätten gezeigt, dass dort in der Coronakrise mehr Fälle gab. Die Polizeibehörden in der Region sehen für die letzten Wochen keinen Anstieg, der durch die Corona-Pandemie zu erklären wäre. Die Jugendämter im Kreis Steinfurt bereiten sich darauf vor, infizierte Kinder in Obhut zunehmen.