
Gesundheitsminister Laumann besucht Kinder-Wohngruppe in Hörstel
Der NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann aus Riesenbeck war zu Besuch in der SPF-Thalmann-Wohngruppe für Kinder in Hörstel. Die Kids hatten ihm Bilder und Briefe geschickt, in denen sie ihre Wut und den Frust über das Corona-Virus deutlich gemacht haben.
Veröffentlicht: Montag, 08.06.2020 16:30
Das Corona-Virus als Teufel, als Monster oder als Stoppschild: Die Briefe und Bilder der Wohngruppen-Kinder aus Hörstel waren sehr kreativ und haben Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann aus Riesenbeck beeindruckt. Sie hängen jetzt an seiner Büro-Tür in Düsseldorf. Als Dank für diese außergewöhnliche Aktion hat Laumann die Kinder in ihrer Wohngruppe besucht (08.06.20). Bei dem Gespräch ging es vorallem darum, wie die Kinder mit den aktuellen Corona-Regeln zurecht kommen und wo Probelme liegen.
Corona-Regeln sind teilweise schwer einzuhalten
Der elfjährige Elias hat zum Beispiel davon erzählt, dass es in der Schule schwer fällt, sich an die Abstandsregeln zu halten. Außerdem fällt es vielen Kindern schwer, zwischen dem Unterricht in der Schule und dem Home-Schooling hin und her zu switchen. Gesundheitsminister Laumann nimmt aus den Gespächen mit, dass viele Kinder wieder regelmäßig zur Schule gehen möchten, auch um Freunde wiederzusehen.
Normaler Schulbetrieb nach den Sommerferien
Laumann will die Anregungen und Eindrücke aus den Gesprächen mit nach Düsseldorf nehmen und sich dort für einen kompletten Schulbetrieb nach den Sommerferien stark machen. Dafür bräuchte es verschiedene Hygienemaßnahmen. Ein Konzept wären dabei zeitversetzte Pausen, sodass der Schulhof nicht zu voll wird. Die Kinder würden besonders ihre Freunde und Schulkameraden vermissen. Außerdem ist es besonders für lernschwache Kinder wichtig, dass sie wieder regelmäßig Unterstützung in den Schulen erhalten.










