
Im Mordprozess um den tödlichen Messerangriff von Lengerich hat der Angeklagte gestanden. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 50-jährigen Lengericher vor, im Juli seinem Nachbarn mit mehr als 20 Messerstichen getötet zu haben. Der Deutsche habe dem Mann an dessen Arbeitsstelle aufgelauert und ihn auf einem Parkplatz ohne jede Vorwarnung mit einem Messer attackiert.
Angeklagter schildert anderen Tathergang
Dass er den anderen erstochen hat, gibt der Lengericher zu, nur der Tathergang, wie er ihn schildert, ist ein anderer. Der Angeklagte ließ seinen Verteidiger seine Version Tathergangs verlesen: Sein Nachbar habe ihn beleidigt und verspottet, worauf er nur noch rot gesehen habe. Hintergrund des Streits seien 70.000 Euro gewesen, die er seinem Nachbarn geliehen und nicht zurückbekommen habe. Es ist unklar, ob es dieses Darlehen überhaupt gegeben hat.