
Gespräche zwischen Vertretern der Landwirte und Discountern
Seit Anfang Dezember protestieren Landwirte überall in Deustchland vor Discounter -Zentrallagern. In Westerkappeln vor Lidl - in Greven vor Aldi. Ihr Anliegen: Die Dumpingpreise für Fleisch. Einen Teilerfolg gibt es schon: Lidl hat angekündigt die Preise anzupassen.
Veröffentlicht: Donnerstag, 10.12.2020 16:43
Heute sprechen Vertreter von Landwirten und Discounter über die Fleischpreise. Seit dem Frühjahr ist der Gewinn für die Landwirte um fast 50 Prozent pro Schwein zurück gegangen - wegen Corona und der afrikanischen Schweinepest. Treckerdemos und Proteste haben ergeben, dass sich Aldi und Vetreter der Landwirte heute gemeinsam an einen Tisch setzen. Zu dem Forderungskatalog gehören: Mehr Regionalität, mehr Geld für mehr Qualität, langfristige Verträge und Transparenz. Johannes Nagelmann hat einen Schweinemastbetrieb in Mettingen.
Die Landwirte fordern höhere Preise von Aldi und Lidl für Steak und Kotelett z.B. vor den Zentrallagern in Greven und Westerkappeln. Das ärgerliche: Anfang des Jahres sah es preislich ganz gut aus - auch für Schweinebauer Johannes Nagelmann aus Mettingen.
Ein Kollege von ihm geht sogar im Netz so weit zu sagen: Finanziell gesehen müssten wir froh sein, wenn die Tiere nicht lebend zur Welt kommen. Soweit geht Johannes Nagelmann nicht...