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Geplante Batteriefabrik in Münster: Sondersitzung des Forschungsausschusses im Bundestag
© Rauß Fotografie
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Geplante Batteriefabrik in Münster: Sondersitzung des Forschungsausschusses im Bundestag

Die Entscheidung von Bundesforschungsministerin Karliczek aus Brochterbeck, Münster zum Standort einer Batterie-Forschungsfabrik zu machen, ist am Mittwoch (24.7.) Thema einer Sondersitzung des Forschungsausschusses des Bundestages. Die Entscheidung ist umstritten, unter anderem weil Münster direkt an den Wahlkreis von Karliczek grenzt.

Veröffentlicht: Mittwoch, 24.07.2019 03:02

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Kritiker werfen der Ministerin vor, die Entscheidung nicht ordentlich begründet zu haben. Münster hatte sich gegen Ulm, Augsburg und Salzgitter durchgesetzt. Die Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Bayern und Niedersachsen haben Kanzlerin Merkel aufgefordert, die Standortentscheidung noch einmal zu prüfen. An der Standortvergabe hängen Fördergelder in Höhe einer halbe Milliarde Euro.

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Entscheidung gegen Expertenvotum?

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Nach Medienberichten hatte sich eine Expertenkommission zuvor für Ulm entschieden. Der Berliner Tagesspiegel beruft sich auf ein Schreiben der Kommission, das der Redaktion vorliege. Das Forschungsministerium bestreitet, dass es eine Empfehlung gegeben habe. Baden-Württemberg und Bayern haben inzwischen angekündigt, eigene Batterie-Forschungen zu betreiben - mit Standorten unter anderem in Augsburg und Ulm. Dafür verlangen die Ministerpräsidenten Unterstützung von der Bundesregierung.

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