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Gastrobranche vor Pleitewelle
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Gastrobranche vor Pleitewelle

Die Gastrobranche im Münsterland steuert im Frühsommer auf eine Pleitewelle zu. Viele der etwa tausend Hotels, Restaurants, Gaststätten, Bars und Clubs warten immer noch auf Corona-Hilfen, hieß es auf RADIO RST-Nachfrage beim Deutschen Hotel- und Gaststättenverband. Etlichen sei auch nicht bewusst, dass die Hilfen für November und Dezember 2020 zu versteuern sind.

Veröffentlicht: Donnerstag, 06.01.2022 15:28

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Abgesagte Weihnachts- und Privatfeiern im Dezember haben einen weiteren Umsatzeinbruch verursacht. Normalerweise legen Hoteliers und Gastwirt:innen im Dezember Geld für die mauen Monate Januar und Februar auf die Seite - diesmal wieder nicht. Viele Banken drehen mittlerweile den Geldhahn zu, sagte uns eine DEHOGA-Sprecherin. Mit weiteren Darlehen sei kaum zu rechnen.

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Sorgen in fast allen Bereichen

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Große Sorgen macht der Bereich Veranstaltungen und Großveranstaltungen. Karneval und Schützenfeste würden sich auch langfristig verändern. Damit gehe auch Tradition verloren, genauso wie bei Landgasthöfen, deren Betreiber:innen aufgeben. Da komme nichts nach. Am härtesten habe es wieder Clubs und Diskotheken getroffen, die Anfang Dezember zum zweiten Mal als Erste geschlossen worden seien. Vorsichtig optimistisch sind derzeit nur die Hotels und Beherbergungsbetriebe, denn die nächste Buchungswelle für Deutschland läuft schon an. Mit etwas Glück gibt es für sie in den Sonnenmonaten März bis Oktober eine Wiederholung von 2021.

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