
Corona-Maßnahmen mit kleinen Kindern sind schwierig
Wichtige Corona-Schutzmaßnahmen wie die Maskenpflicht und das Abstand halten sind mit kleinen Kindern schwierig umzusetzen. Weil Kinder und Personal hier einem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt sind, haben die Gesundheitsminister von Bund und Ländern gestern Abend (22.02.20121) entschieden, dass Lehrkräfte und Erzieher*innen in Kitas in der Impfreihenfolge hochgestuft werden.
Termin noch unklar
Einen genauen Zeitplan für den Beginn der Impfungen für Lehrer*innen und Erziehende gibt es bisher noch nicht. Zunächst ist es notwendig, dass Bundesgesundheitsminister Spahn aus Ahaus die Impfverordnung ändert. Das ist für morgen geplant. Außerdem gibt es weiterhin Engpässe bei der Verfügbarkeit des Impfstoffs. Wenn die hochgestupften Berufsgruppen dann geimpft werden, wird auch ihnen zunächst das Präparat von Astrazeneca verabreicht, welches für Ältere nicht empfohlen wird.Christel Greive arbeitet bei den Zwergnasen, einer Großtagespflegestelle in Ledde und gehört damit zur Gruppe der Tagesmütter, die auch schneller dran sind - genau das war der Wunsch von Christel:
Kritik von Ethikrat und Polizeigewerkschaft
Die Vorsitzende des deutschen Ethikrats, Alena Buyx aus Ibbenbüren, sieht die geänderte Impfreihenfolge kritisch. Aus ihrer Sicht wäre es besser gewesen, die Sicherheit über Tests zu erreichen. Auch die Gewerkschaft der Polizei in NRW kritisiert die Entscheidung. Polizist*innen kommen dadurch nun später an die Reihe.