
Am dritten Advent haben etwa 2.200 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus dem gesamten Bistum Münster das Friedenslicht aus Betlehem im St.-Paulus-Dom empfangen. Die kleine Flamme, die in der Geburtsgrotte Jesu Christi entzündet wurde, hat eine 3.600 Kilometer lange Reise hinter sich und wird nun in die Gemeinden des Münsterlands, des Oldenburger Münsterlands und des Niederrheins weitergegeben.
„Ein Funke Mut“ – Das Motto der Friedenslichtaktion 2025
Unter dem bundesweiten Motto „Ein Funke Mut“ stand die ökumenische Aussendungsfeier im Zeichen von Zivilcourage, Solidarität und dem Mut, füreinander einzustehen. Michel Dornbusch, Diözesankurat der DPSG Münster, sagte: „Es berührt mich zu sehen, wie Pfadfinder*innen aus dem ganzen Bistum zusammenkommen, um ein Zeichen des Friedens in die Welt zu tragen. Jeder Funke zählt.“ Auch Bjarne Thorwesten vom VCP Münster hob hervor, dass die kleine Flamme Mut machen soll, sich in dunklen Zeiten wirksam zu fühlen.
Weitergabe des Friedenslichts an „alle Menschen guten Willens“
Bis zum Heiligen Abend werden 15.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Nordrhein-Westfalen unterwegs sein, um das Friedenslicht weiterzugeben. Interessierte können die Flamme weiterhin im St.-Paulus-Dom in Münster abholen, wo sie bis zum Ende der Krippenzeit im Kapellenumgang brennt.