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Förderungen bei Diskalkulie
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Förderungen bei Diskalkulie

Marcus aus Ibbenbüren hat ein Kind mit Dyskalkulie – einer Rechenschwäche, die nicht mit Nachhilfe oder zusätzlichem Üben zu lösen ist. Für Betroffene sind Zahlen wie „eins“ oder „fünf“ nur leere Worte. Ohne spezielles Training geht im Schulalltag kaum etwas.

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Keine Hilfe bei den Kosten

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Dieses Training ist teuer und wird bisher weder von Krankenkassen noch vom Jugendamt bezahlt. Die gesetzlichen Regelungen sind streng: Unterstützung gibt es nur, wenn durch die Rechenschwäche bereits psychische Probleme entstanden sind oder drohen. Familien mit stabilem Umfeld gehen deshalb oft leer aus.

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Viele Familien betroffen

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Auch Marcus und seine Familie müssen die Förderung selbst bezahlen – und auf einen Therapieplatz warten. So geht es vielen Eltern, deren Kinder besondere Lernschwächen haben. Die lange Wartezeit und die hohen Kosten belasten sie zusätzlich.

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Hoffnung auf Veränderung

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Immer mehr Betroffene setzen sich politisch dafür ein, dass Dyskalkulie künftig als Krankheit anerkannt und die Behandlung von Krankenkassen übernommen wird. Unterstützung dafür kommt auch aus der Region.

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