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FMO zu Geiselnahme in Hamburg
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FMO zu Geiselnahme in Hamburg

Dass jemand, wie bei der Geiselnahme am Hamburger Flughafen, direkt aufs Rollfeld fährt, ist am Flughafen Münster/Osnabrück unmöglich. Das hat eine RADIO RST-Nachfrage in Greven ergeben.

Veröffentlicht: Montag, 06.11.2023 13:59

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Dass jemand, wie bei der Geiselnahme am Hamburger Flughafen, direkt aufs Rollfeld fährt, ist am Flughafen Münster/Osnabrück unmöglich. Ein Schleusensystem aus zwei massiven Rolltoren riegelt den Sicherheitsbereich ab, hieß es auf RADIO RST-Nachfrage.

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Doppeltorschleuse läßt nur berechtigte Fahrzeuge durch

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Das Schleusensystem funktioniert so: Durch Tor 1 kommen nur Fahrzeuge mit Berechtigung, sagte uns ein Sprecher. Nach der Durchfahrt schließt Tor 1 und das Fahrzeug wird zwischen beiden Toren nochmal gecheckt. Erst nach dieser Sicherheitskontrolle öffnet Tor 2 und es geht weiter aufs Vorfeld.

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FMO-Sprecher: "Hamburg gibt Anlass zu nochmaligem Sicherheitscheck"

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Unabhängig davon, nehme man Hamburg zum Anlass, sich das Sicherheitskonzept am FMO nochmal anzusehen und bei Bedarf nachzubessern. In Hamburg hatte ein Mann nach einem Streit mit seiner Ex-Frau um das Sorgerecht für die gemeinsame Tochter die vierjährige im Auto mitgenommen. Der bewaffnete Mann fuhr mit dem Kind im Auto auf das Flughafen-Rollfeld und unterbrach so den Flugbetrieb für mehrere Stunden. Schließlich gelang es der Polizei, ihn zum Aufgeben zu überreden und er ließ sich widerstandslos festnehmen.

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Unangenehme Fragen an Flughafenbetreiber

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Schon vor diesem Zwischenfall war es Vertreterinnen und Vertretern der Gruppe „Letzte Generation“ gelungen, das Rollfeld zu blockieren, indem sie sich darauf festklebten. Sie waren auf das Flughafengelände gelangt, nachdem sie ein Loch in einen Zaun geschnitten hatten. Vorgänge wie diese werfen unangenehme Fragen an den Flughafenbetreiber auf, ob das Sicherheitskonzept noch ausreicht.

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