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Firmen helfen Eltern bei Kinderbetreuung
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Firmen helfen Eltern bei Kinderbetreuung

Für Eltern ist es wichtig, dass ihr Kind sehr gut betreut ist. Immer mehr Unternehmen in der Region unterstützen ihre Beschäftigten bei der Kinderbetreuung.

Veröffentlicht: Montag, 22.02.2021 15:18

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Eltern möchten wissen, dass ihr Kind gut betreut ist, wenn sie arbeiten. Außerdem ist es wichtig, dass Betreuungszeiten zum Job passen. Immer mehr Firmen in der Region richten sich als moderne Arbeitgeber auf die Bedürfnisse der Eltern ein, sagt Birgit Neyer von der Wirtschaftsförderung des Kreises Steinfurt.

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Birgit Neyer: Wirtschaftsförderung Kreis SteinfurtNeyer: "Kinderbetreuung wichtig für Fachkräfte"
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Dabei gibt es verschiedene Modelle. Einige Firmen zahlen Eltern zum Beispiel einen steuerfreien Zuschuss zum Betreuungsplatz. Andere richten selbst eine Kita oder eine Tagespflege ein. Die Möglichkeiten sind vielfältig, so Neyer.

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Birgit Neyer: Wirtschaftsförderung Kreis SteinfurtNeyer: "Firmenkita gründen oder Plätze anmieten"
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Was kostet ein Kitaplatz?

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Das ist unterschiedlich. In NRW kostet ein Vollzeitplatz (45 Wochenstunden) für Kinder unter drei Jahren knapp 2.000 Euro im Monat. Darin sind alle Kosten wie Personal, Gebäude oder Spielsachen enthalten. Den größten Teil tragen das Land und das Jugendamt. Auch die Eltern zahlen Beiträge, je nach Einkommen.

Wenn ein Unternehmen einen Kita-Platz bucht, schließt es einen Vertrag mit einer Kita. Häufig zahlt die Firma dafür zwischen 600 und 800 Euro im Monat an den Kita-Träger, heißt es vom Jugendamt Steinfurt. Außerdem gibt es die Chance auf Fördergeld. Unter bestimmten Bedingungen gibt das Bundesfamilienministerium in den ersten zwei Jahren bis zu 400 Euro im Monat dazu.

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Beispiel AGN in Ibbenbüren

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Das Architektur- und Planungsbüro AGN aus Ibbenbüren hat seit einigen Jahren hat eine Großtagespflege auf dem Firmengelände. Tagesmütter kümmern sich dort um neun Kinder, erklärt Jennifer Schürkamp von AGN.

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Jennifer Schürkamp, AGN Ibbenbüren Schürkamp: "Eltern kehren früher in den Job zurück"
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Einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz haben Eltern erst, wenn das Kind ein Jahr alt ist. Einige möchten vorher zurück in den Job. Bei AGN hat es insgesamt ein Jahr gedauert, alles zu organisieren. Es gab viele Gespräche, auch mit dem Ibbenbürener Jugendamt.

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Jennifer Schürkamp, AGN IbbenbürenSchürkamp: "Räume umbauen, Außengelände anlegen"
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Die Firma stellt die Räume bereit und hat Umbau, Spielgeräte und Möbel bezahlt. Die Tagesmütter arbeiten selbständig. Sie bekommen unter anderem Beiträge von den Eltern, von der Stadt Ibbenbüren und vom Land NRW. In die Tagespflege bei AGN gehen etwa je zur Hälfte Kinder von Beschäftigten und anderen Eltern aus Ibbenbüren.

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