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Feuchter Sommer nützt dem Wald
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Feuchter Sommer nützt dem Wald

Der viele Regen in diesem Jahr stärkt die Fichten und schadet dem Borkenkäfer. Die nordrhein-westfälische Forstbehörde hofft darum auf weniger Borkenkäferschäden als in den Vorjahren. Die große Massenvermehrung der Käfer scheint dieses Jahr auszubleiben.

Veröffentlicht: Dienstag, 16.07.2024 10:21

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Starke Fichten töten Borkenkäfer mit ihrem Harz ab. Durch die vielen Niederschläge haben viele gesunde Fichten einen starken Harzfluss, der die Käfer-Männchen stoppt, wenn sie versuchen, sich einzubohren. Gelingt das Einbohren dagegen, werden Weibchen angelockt. Sie fressen sich ebenfalls unter der Rinde durch, brüten dort und sorgen für starke Schäden.

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Massenvermehrung bleibt wohl aus

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Auch eine zweite Generation werde sich in diesem Jahr noch entwickeln. Ende August ist dann Zeit für die dritte Generation. Ob diese sich vollständig entwickeln werde, sei indes noch offen, sagte eine Sprecherin der Forstbehörde.

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Riesige Schäden im Wald

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Die Borkenkäferplage hat seit 2018 für riesige Kahlflächen gesorgt. Ausgelöst durch extreme Trockenheit in den Jahren ab 2018 hatten sich die Käfer massenhaft vermehrt und in vielen Wäldern deutschlandweit erhebliche Schäden vor allem an Fichten angerichtet. Nach Angaben des Landesbetriebs sind seither rund 143.000 Hektar Wald den Borkenkäfern, Stürmen und der Trockenheit zum Opfer gefallen. Rund 40 Prozent der Fichten stehen noch.

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