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Feldhamster-Nachwuchs in Metelen
© KI generiert
Symbolbild Artenschutz Feldhamster
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Feldhamster-Nachwuchs in Metelen

Der Feldhamster ist in Deutschland stark bedroht. Die Nachzucht in Metelen soll helfen, die Art zu retten.

Veröffentlicht: Donnerstag, 02.04.2026 05:11

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Feldhamster leben allein. Gerade deshalb ist die Nachzucht sehr schwer. Im Artenschutzzentrum Metelen setzt das Team Männchen und Weibchen nur vorsichtig zusammen. Erst beschnuppern sich die Tiere. Dann öffnet das Team den Behälter. Manchmal gibt es Angriffe. In Einzelfällen entstehen sogar Verletzungen.

Die Nachzucht gilt als wichtigste Hoffnung für den Artenschutz. In Metelen in Nordrhein-Westfalen leben rund 160 Feldhamster in großen Boxen. In diesem Jahr wählt das Team 72 Tiere für die Zucht aus. Wichtig ist dabei die genetische Vielfalt. In NRW werden jedes Jahr 200 bis 300 Tiere ausgewildert. Ein Teil der Jungtiere bleibt für die weitere Nachzucht.

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Warum der Feldhamster verschwindet

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Der Feldhamster ist vielerorts bereits aus der Natur verschwunden. In mehreren Bundesländern gilt er als vom Aussterben bedroht. In Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern ist die Art schon ausgestorben. Gründe sind die moderne Landwirtschaft, frühe Ernten, fehlende Deckung auf den Feldern und weniger Nahrung wie Kräuter und Insekten.

Schutzprogramme geben dem Feldhamster eine neue Chance. Auf besonderen Flächen bleiben Getreide und Deckung länger stehen. So finden die Tiere Nahrung und Schutz. Wenn die Nachzucht gelingt, kommen neue Feldhamster zurück in die Natur. Das ist mühsam. Aber ohne diese Arbeit hätte der Feldhamster in Deutschland kaum noch eine Zukunft.

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